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Sie finden keinen Job in der Schweiz? Dann ändern Sie diese 10 Fehler auf Ihrem CV!

Gepostet von: Eric Schuster
20.04.17

Nach fast drei Jahren in der IT-Rekrutierung habe ich vielen Fachleuten geholfen, ihren Traumjob in der Schweiz zu finden. Ich habe unzählige Lebensläufe von Schweizer- und internationalen Kandidaten analysiert und die häufigsten Fehler entdeckt, die zwischen Ihnen und Ihrer Schweizer Karriere stehen. Hier sind sie – in unbestimmter Reihenfolge:

  1. Keine Angaben zu Ihrer Nationalität

    Das Allererste, was Personalvermittler und HR Leute wissen wollen ist, ob Sie in der Schweiz arbeiten dürfen, also entweder aus einem EU Land stammen oder bereits eine Schweizer Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligung haben. Wenn Sie einen Schweizer- oder EU Pass haben, vergessen Sie nicht, dies ganz oben auf Ihrem Lebenslauf zu erwähnen (am Besten gleich unter Ihrem Namen).

  2. Keine Info über Ihre Arbeitserlaubnis

    Wenn Sie eine gültige Schweizer Arbeitserlaubnis haben, sind Sie bereits im Vorteil – verheimlichen Sie diese Information nicht und erwähnen Sie sie gleich neben den Angaben zu Ihrer Nationalität. Weitere Informationen über Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen in der Schweiz finden Sie unter https://de.experis.ch/wie-man-eine-arbeitsbewilligung-fuer-die-schweiz-erhaelt.

  3. Unprofessionelles Foto

    Ich bin sicher, Ihnen gefällt Ihr Ferienfoto im Polohemd am Strand von Cancun sehr, trotzdem wäre es mir lieber, wenn Sie ein Foto im Businessoutfit und mit neutralem Hintergrund wählen würden. In der Schweiz ist es üblich, ein Foto auf dem Lebenslauf zu haben, also lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, einen soliden ersten Eindruck beim HR zu hinterlassen. Wenn Sie noch kein Passfoto haben, empfehle ich Ihnen wärmstens, einen Fotografen aufzuchen und in ein professionelles Portraitfoto zu investieren.

  4. Fehlendes Geburtsdatum

    Auf vielen Lebensläufen von internationalen Kandidaten fehlt das Geburtsdatum. Logisch denke ich da als Erstes, dass der Kandidat sein Alter verheimlichen will. In der Schweiz ist es jedoch üblich, das Geburtsdatum auf dem Lebenslauf zu notieren, und zwar gleich neben Ihrer Nationalität und Ihrem Namen. Da dies zum Schweizer Standard gehört und von hiesigen Unternehmen allgemein erwartet wird, empfehle ich Ihnen, Ihr Alter auf dem CV offen zu kommunizieren.

  5. Keine Arbeitszeugnisse

    Im Gegensatz zu den meisten Ländern in Europa ist es in der Schweiz üblich, Arbeitszeugnisse- und Bestätigungen gleich von Beginn weg zur Bewerbung hinzuzufügen. Etwas vom Ersten, was ein Personalvermittler in der Schweiz sucht, sind Referenzen von Ihren ehemaligen Arbeitgebern. Falls Sie aus einem Land stammen, in dem Arbeitszeugnisse nicht automatisch erstellt werden, überspringen Sie diesen Punkt, versuchen Sie jedoch unbedingt, auf LinkedIn Bewertungen von ehemaligen Vorgesetzten und Mitarbeiter zu erhalten, die Sie auf Ihrem Lebenslauf vermerken können.

  6. Keine Angaben zu Ihren Online-Profilen

    Arbeitssuchende in der Schweiz profitieren enorm von aktualisierten und relevanten Social Media Profilen. Falls Sie kein eigenes Profil auf LinkedIn (oder Xing – falls Sie sich im deutschsprachigen EU-Raum befinden) haben, sind Sie für Personalvermittler und HR Fachkräfte viel weniger sichtbar und können nicht spontan kontaktiert werden, falls sich eine neue Arbeitsgelegenheit bietet. Investieren Sie etwas Zeit in Ihre Selbstvermarktung. Aktualisieren Sie Ihren Status, um Personalvermittler wissen zu lassen, dass Sie an einem spannenden Karriereschritt interessiert sind.

  7. Rechtschreibfehler
  8. Falls Sie in der Grammatik nicht sattelfest sind, benutzen Sie das Rechtsschreibe Rechtschreibprogramm. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Grammatik- oder Rechtschreibfehler auf Ihrem eigenen Lebenslauf zu entdecken, fragen Sie einen Bekannten ob er Ihren CV kurz durchlesen kann. Nichts sagt mehr „Ich bin unprofessionell und schludrig“ als Fehler auf Ihrem Lebenslauf. Vermeiden Sie dies um jeden Preis!

  9. Nur Aufgaben, keine Erfolge

    Ein Lebenslauf sollte nicht nur eine endlose Liste Ihrer bisherigen Aufgaben sein, sondern einen Überblick über Ihre beruflichen Erfolge geben. Setzen Sie Ihren Fokus auf das, was Sie bislang erreicht haben und unterstreichen Sie Ihre Erfolge mit Fakten und Zahlen.

  10. Schlechte Formatierung

    Viele CV’s widerspiegeln nicht das Bild Ihres Verfassers. Schweizer Unternehmen schätzen einfache, simple Layouts ohne künstlerische Experimente. Bleiben Sie deshalb am Besten bei gut lesbaren Schriftarten und unauffälligen Farben.

  11. Lücken im Lebenslauf

    Womöglich gab es Zeiten in Ihrer beruflichen Karriere, in denen Sie keine Anstellung hatten. Versuchen Sie nicht, diese Tatsache irgendwie zu verbergen. Personalvermittler haben gelernt, Lebensläufe genau zu studieren und finden deshalb Ungereimtheiten schnell. Viel wichtiger ist es, gute Begründungen für Karrierepausen bereit zu haben. Keine Angst, Lücken sind nicht so schlimm wie Sie vielleicht denken, vor allem, wenn Sie bereits Temporäreinsätze hinter sich haben. Hier sind Klarheit und Transparenz der Schlüssel zum Erfolg.

Ich verspreche Ihnen, sobald Sie diese 10 Fehler auf Ihrem Lebenslauf behoben haben, werden Sie viel mehr positive Rückmeldungen von potenziellen Schweizer Arbeitgebern erhalten. Wenn Sie in der IT-Branche tätig und auf der Suche nach einer spannenden neuen Herausforderung in der Schweiz sind, erreichen Sie mich entweder auf LinkedIn oder auf https://de.experis.ch/eric-schuster.

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